Der Merseburger Altstadtverein e.V. feiert sein Orgelspektakel im Kreuzgang

Im Rahmen der 44. Merseburger Orgeltage feierte der Merseburger Altstadtverein wieder sein Orgelspektakel im Kreuzgang , ein seit Jahren zur Tradition gewordenes Fest, welches  wirklich für die ganze Familie ist!

Eigentlich war ich an diesem Samstag nach Merseburg gekommen, um dem „Kleinen Markt“ zu besuchen und machte sozusagen einen Abstecher in den Merseburger Kreuzgang. Was ich dort erleben durfte, überraschte mich sehr. Positiv natürlich.

Das Orgelspektakel schlägt wahrlich eine Brücke zwischen den stattfinden Merseburger Orgeltagen einerseits und dem Erleben der historischen Mauern in einem ganz anderen Licht andererseits. Und den gemeinnützigen Zweck darf man am Ende auch nicht vergessen, welcher einem nicht vordergründig aufgezwängt worden ist. Kleine Spiele im Kreuzgang für ein paar Cent, Verkauf von Kaffee und Kuchen oder die Tombola erlebte ich nicht als einen „Spendenmarathon“. Im Gegenteil, es herrschte hier im alten Gewölbe eine ausgelassene herzliche Stimmung, die jeden einzelnen Besucher, egal ob groß oder klein, wirklich willkommen hieß.

Eine Tombola, die wieder durch Bürger und Gewerbetreibende ermöglicht worden war, gehörte an diesem Tag einfach dazu wie Glücksrad drehen oder altbekannte Spiele wie „Fädenziehen“. Ich hoffe, dass am Ende des Tages eine  stattliche Summe für den guten Zweck zusammengekommen ist.

Die Bemühungen aller Akteure, die zum Gelingen dieses Orgelspektakels beitrugen, sind unbestritten als Erfolg zu verbuchen. Nur durch das Engagement dieser vielen „unscheinbaren“ Menschen, die als fleißige Helfer aktiv sind, sind solche erfolgreichen Veranstaltungen möglich.


Mit diesem Orgelspektakel spricht man zum einen Menschen an, die mit den Orgeltagen selbst nicht viel verbindet. Es ist eine Mischung aus volkstümlicher Veranstaltung; einem Fest für die ganze Familie, die Möglichkeit von Vereinen, sich zu räsentieren.  Mit diesem Orgelspektakel intgriert man sich in das Programm der Orgeltage, deren Organisation dem Freundeskreis Musik und Denkmalpflege obliegt.

Zum anderen folgen der Einladung auch Gäste des Eröffnungskonzertes der Orgeltage in die hier geschaffene bezaubernde Atmosphäre des Kreuzganges.

Hier mit weißem Hemd Herr Backhaus - der Orgelspezialist der Region - im Gespräch.

Filzarbeitenn von Elke Semmler, die kreative Kurse in ihrem Studio anbietet.

Man hatte wieder einmal die Möglichkeit, Handwerkern über die Schulter zu schauen oder mit Leuten ins Gespräch zu kommen, die durch ihr Interesse, Hobby oder Beruf altes Handwerk bewahren, welches in der heutigen Zeit nicht gerade als „modern und angesagt“ gilt.  Eine publikumsnahe Präsentation ist daher sehr wichtig und notwendig.

Aber nur diese handwerklichen Fertigkeiten wie das Orgelbauen, Korbflechten, Töpfern, Schnitzen, Herstellung von Hanfseilen trägt dazu bei, das Handwerk zu bewahren.

 Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Ein umfangreiches Kuchenbüfett lud regelrecht ein, eine Kaffeepause einzulegen. Leckere Roster oder liebevoll geschmierte „Fettbemmen“ für den deftigeren Geschmack gab es ebenso. Frische Kombuchagetränke rundeten das Ganze ab. Wer seinen kleinen Hunger und Durst hier nicht stillen konnte, war dann wohl selber Schuld!

Im Innenbereich des Kreuzganges wurden mehr als ein Dutzend kleine Spielchen für alle großen und kleinen Gäste kostenfrei angeboten. Aber schauen Sie doch einfach selbst.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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Die Redakteure der meisten Medien sind nur kurz auf einer Veranstaltung, holen sich ein paar Infos, machen schnell Fotos und ab zur nächsten Veranstaltung. Wir vom Geiseltaler Veranstal-tungsmagazin werden in der Regel die gesamte Veranstaltung Vorort sein und  ausführlich mit Stimmungseinblicken der Gäste, in Wort und Bild, über die jeweilige Veranstaltung berichten. Dieses wird wesentlich näher und informeller als bisher umgesetzt!