Kinderfest 2014 im Merseburger Klinikum

Auch in diesem Jahr feierte das Carl - von -Basedow Klinikum Merseburg sein bekanntes Kinderfest. Ab 10 Uhr konnten die Kinder und deren Eltern, die der Einladung gefolgt waren, drei Stunden lang zusammen Spaß haben. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums bemühten sich darum, das sich die kleinen und großen Gäste hier wohl fühlten. Erstmals nahmen auch die Auszubildenden des Bildungszentrums diese Herausforderung an.

In diesem Jahr lief alles ein wenig anders ab als bisher gewohnt. Trotzdem gelang es, den zahlreichen Besuchern gerecht zu werden. Ein umfangreiches Angebot im Klinikgebäude machte es möglich, dem draußen einsetzenden Regen auszuweichen. Das Wetter konnte man leider nicht beeinflussen, auch der Medizinmann nicht.

Trotz des Wetters fand im Außenbereich das Teddykrankenhaus mit Apotheke regen Andrang. Die Kinder konnten hier ihr mitgebrachtes Lieblingsplüschtier untersuchen und verarzten lassen. Es ist ja bekannt, dass zu Hause die meisten Unfälle passieren! So manches Pferd hatte ein gebrochenes Bein und unsere sogar Ente einen gebrochenen Flügel! Nach einer gründlichen Anamnese und Untersuchung wurden alle Plüschpatienten ordentlich verarztet und als geheilt entlassen. In der Teddyapotheke gab es die notwendige und helfende Medizin.

Mit frisch geputzter Brille und offenem Ohr für die Belange der Eltern der kranken Plüschtiere machten sich die Azubis des Bildungszentrums ans Werk. Nach bestem Wissen und Gewissen meisterten sie bravourös die ihnen gestellte Aufgabe.

Es machte allen Beteiligten sehr viel Spaß. Und Die Heilungschancen für die kranken Lieblingsplüschtiere sehen sehr gut aus. Behandelt wurde an diesem Tag  wieder pro bono oder eben für Lau.

Eine neue Chipkarte für unsere Ente mit gebrochenem Flügel hatten wir ohnehin noch nicht beantragt. Eine Beratung am Stand der AOK Gesundheitskasse hier vor Ort, auch zu anderen Themen, wäre aber möglich gewesen.  Am AOK - Mobil konnte man seinen Gleichgewichtssinn testen.

Auf der Hüpfburg herrschte ebenfalls Hochbetrieb. Kinderlachen war zu vernehmen, auch wenn der Regen immer mal einen Strich durch die Rechnung machen wollte. Aber mit einem Dach über dem Kopf auf der Hüpfburg war das auch kein Problem.

Es war auf der Hüpfburg und der Luftrutsche natürlich zu keinem Unfall mit meinem Sohn gekommen, wie die nächsten Bilder vermuten lassen. Es ist nur geschminkt! Und hier im Carl - von -Basedow Klinikum Merseburg wären wir doch in guten Händen gewesen.

Am heutigen Tag hatten die Kinder wieder die Möglichkeit, die Kinder-, die Frühgeborenen- und die Entbindungsstation des Klinikums zu besuchen. Dort wurden Schauuntersuchungen und Reanimationstraining durchgeführt, welche so gefragt waren wie die Kreativangebote der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

Unfallschminken wurde auch in diesem Jahr wieder angeboten. Kleine realistische Wunden konnte man sich schminken lassen oder auch einen großen blauen Fleck, wie in unserem Fall.

Also realistischer geht es nun wirklich nicht. Oder? Es hatte nur den Vorteil, es tat nicht weh und mit etwas Wasser war es dann auch ganz schnell „verheilt“.

Ein Einsatzwagen der Feuerwehr war wieder vor Ort. Kinder mutierten zu kleinen Feuerwehrzwergen. Gestellte Fragen wurden geduldig beantwortet. Und in einem Krankenwagen konnte man sich umsehen.

Eine Stempelkarte bot den Kindern die Möglichkeit, die vielen verschiedenen Angebote zu nutzen. 7 verschiedene Stationen konnten besucht werden, um dann die Karte stempeln zu lassen und sich am Ende für die ausgefüllte Stempelkarte eine kleine Überraschung dafür abzuholen. Dass fast alles alle geworden ist, zeigt den Organisatoren, dass das Konzept gut aufgegangen ist.

Heute wurden auch die Gewinner des vor längerer Zeit ausgerufenen Malwettbewerbs bekannt gegeben. Die Autorin Birgit Gerlach und die Illustratorin Ines Münch, beide selbst als Ärztinnen tätig, hatten die schwere Aufgabe, die 10 besten Zeichnungen zu ermitteln. Den Siegerinnen und Siegern wurde von den Macherinnen selbst ein signiertes Exemplar ihres neuen Kinderbuches „Mauja Gute - Nacht - Geschichten“ überreicht.

Die 12.30 Uhr gestartete Luftballonaktion zum Abschluss des Kinderfestes am Sonntag trug bereits 5 Stunden danach die ersten „Früchte“. Laut Bettina Lebek, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit, landete bereits Sonntag gegen 17:20 Uhr ein blauer Ballon sanft auf einem Feld in der Sächsischen Schweiz. Inzwischen wurden die Gewinner ermittelt. An der Information des Klinikums in Merseburg können sich die drei Kinder einen Kinogutschein an abholen. Und hier die am weitesten geflogenen Strecken der Ballons:

 

  • 146 km bis Lohmen von Philipp A. 3 Jahre
  • 143 km bis Pirna von Lina-Florentine L. 5 Jahre
  • 142 km bis Großräschen von Moritz H. 5 Jahre

Auch wenn das Wetter nicht bilderbuchmäßig war, das heute gemachte Angebot im Carl - von -Basedow Klinikum Merseburg wurde rege genutzt und gut angenommen. Auch wenn in diesem Jahr alles etwas anders lief als gewohnt, der Dank gebührt, neben den fleißigen Helfern, auch der SG Speiseversorgung, der Technik und dem Empfang für die große Einsatzfreude.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Christin Janke, Kathleen Brehme

Fotos: Christin Janke, Bettina Lebek

Quelle: Bettina Lebek - Bereich Öffentlichkeitsarbeit der Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis gGmH

Anzeige

Anzeigen

Die Redakteure der meisten Medien sind nur kurz auf einer Veranstaltung, holen sich ein paar Infos, machen schnell Fotos und ab zur nächsten Veranstaltung. Wir vom Geiseltaler Veranstal-tungsmagazin werden in der Regel die gesamte Veranstaltung Vorort sein und  ausführlich mit Stimmungseinblicken der Gäste, in Wort und Bild, über die jeweilige Veranstaltung berichten. Dieses wird wesentlich näher und informeller als bisher umgesetzt!