Drehorgel - Mucky auf dem Zauberfest

Voll in seinem Element war auch dieses Mal wieder der Drehorgel – Mucky beim 6. Mersebuger Zauberfest. Er präsentierte die Moritat rund um den Kirchenfürst und die Merseburger Rabensage an Hand von Bildern mit Unterstützung seiner Drehorgel. Natürlich passend bekleidet und voll bei der Sache - mit jeder Faser seines Körpers und der Zunge -hat er Alt und Jung wieder Spaß bereitet. Ihm und seiner Orgel zuzuhören bzw. zuzusehen war ein Erlebnis.

Der Drehorgelbau hat eine schon über 200-jährige Tradition. Bei den ersten Drehorgeln diente eine bestiftete Walze als Tonträger. Um die Jahrhundertwende entwickelte man Drehorgeln mit Lochkarten und Lochbändern. Das hatte man den Musterkarten der großen Webstühle abgeschaut. Noch heute wird dieses Lochkarten- oder Notenbandsystem verwendet.

Es macht immer wieder sehr viel Freude, Drehorgel - Mucky hinter seiner Drehorgel stehen zu sehen und dabei erleben zu können, wie große und kleine Menschen in seinen Bann gezogen werden.

Redaktion: Jürgen Krohn

Text: Jürgen Krohn

Fotos: Isolde Friedrich, Kathleen Brehme

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