Ausstellung „Aus dem Wasser - Keramik auf Schwemmholz“

Momentan findet in der Kunststiftung ben zi bena in Merseburg noch bis zum 10. Januar 2015 die Ausstellung „Aus dem Wasser- Keramik auf Schwemmholz“ des Künstlers Thomas Ludewig aus Halle statt. Gezeigt wird Keramik auf Schwemmholz. Für Herrn Ludewig ist viel erreicht, wenn er den Betrachter über die Keramik auf dem Stück Holz, für die Schönheit der Natur begeistern kann.

Der Blick für schönes Stück Holz war zuerst erst bei Herrn Thomas Ludewig erwacht. Dann hat er angefangen zu töpfern, wobei sich irgendwann später die beiden Dinge zu etwas Neuem verbanden. So entstehen seitdem Assemblagen, die er meist nicht tituliert, sondern lediglich „Objekte“ nennt und deren Interpretation er dem Betrachter überlässt.


Am Treibholz interessiert ihn dessen Oberflächenstruktur. Während der langen Reise im Wasser werden die weichen Holzanteile zwischen den harten weggespült. Dies ergibt interessante Strukturen, die ihn inspirieren. Das Holz gibt ihm alles vor.

Am liebsten arbeitet der Künstler aber eindeutig mit Ton. Seine Möglichkeiten sind für ihn einfach unendlich. Mit den anderen Materialien arbeite er streng genommen auch gar nicht, sondern er säubere sie  lediglich etwas.

Thomas Ludewig wurde 1962 in Zwickau geboren, lebt und arbeitet inzwischen in Halle an der Saale. In seiner Freizeit versucht er das gestalterische Wirken der Natur dem Betrachter nahe zu bringen, ihn für die Schönheit der Natur zu begeistern.

 

Kurzbiografie von Thomas Ludewig:

  

geboren 1962 in Zwickau

1976 Umzug nach Beichlingen / Thüringen

1977 – 1981  Erweiterte Oberschule "E. Schneller" in Sömmerda

1984 – 1989  Studium der Veterinärmedizin in Leipzig

1989 – 2001  wissenschaftlicher Assistent an der Universität Leipzig

Wohnung und Arbeit in Halle (S.); seit der Leipziger Zeit freundschaftlicher Kontakt zum Keramiker  und Grafiker Harald Bauer; seit den “Goldenen Zeiten” ein regelmäßiges Arbeiten im Zirkel II seines Ateliers in Leipzig Autodidakt .

Was ihn antreibt:  - das stete Wirken des Wassers, welches das Holz verändert - die Schönheit der Natur, des Treibgutes  - Ton, im Feuer gebrannt - die Urgewalten der Schöpfung  - das gestalterische Wirken der Natur aus dem Verborgenen,     ins Licht des Betrachter zu rücken  - scheinbar nutzlosen Dingen ein zweites Leben zu geben - Unikate zu schaffen - verschiedenartige Materialien zu kombinieren; ihr Zusammenspiel.

Redaktion: Jürgen Krohn

Text: Jürgen Krohn

Fotos: Kathleen Brehme

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