Die Dauerausstellung im Kulturhistorischen Museum mit einem Suchspiel entdecken

Nachdem wir (Redakteurinnen) also im Besitz unserer „Blauen Bändchen“ waren und noch einige Hinweise an der Information erhalten hatten, begann unsere Tour am Samstagabend im Merseburger Schloss. Noch vor offiziellem Start der 1. Merseburger Museumsnacht gewährte man uns Zutritt in die dort ansässige Dauerausstellung in das Kulturhistorische Museum. Neben Ausstellungsstücken aus der Ur- und Frühgeschichte, Kunst und Kultur im Herzogtum Sachsen-Merseburg zeigte man Dokumente zur Stadtgeschichte der Neuzeit. Auch aus der ganz neuen Zeit!

Um diesen „alltäglich Besuch“ etwas interessanter zu gestalten, konnte man an einem Suchspiel teilnehmen. Zwischen die ausgestellten Exponate hatten sich Gegenstände aus der heutigen Zeit geschlichen. Leider hatten wir zu spät gemerkt, dass man Hinweisblätter zu diesem Suchspiel am Eingang verteilte.

Aber wen wundert es, wir haben unseren Rundgang ausnahmsweise am Ende beginnen dürfen. Die zugehörigen Hinweistafeln hatten wir schon registriert, nur wussten wir nicht um ihre Bedeutung. Und ganz ehrlich, wer schaut schon so genau hin?

Die nummerierten Schilder für das Suchspiel.

Nachdem wir aber mitbekommen haben, dass man ein Museum anders erleben kann, hefteten wir uns eine Gruppe älterer Damen, die das Ganze sehr akribisch abarbeiten. Am Ende winkte schließlich ein Preis. Natürlich möchten wir hier ein paar Beispiele für das Suchspiel benennen. Das bunte Kinderlaufrad hätte wohl jeden Besucher befremdlich gefunden, wenn er nicht von dieser Aktion gewusst hätte. Schwieriger war es schon mit dem Fahrschein vom Mitteldeutschen Verkehrsverbund, den man am Boden eines Schaufensters platziert hatte.

Die im Bericht angesprochene Gruppe älterer Damen - auf Tuchfühlung unsere Redakteurin und mit Adleraugen das Museumspersonal.

Welches Laufrad passt denn hier nicht, das linke oder das rechte? - grins!

Was könnte hier nicht passen? - Doch nicht etwa die Nachttischlampe aus den 60zigern?

Hier wurde eine nicht passende Tasse gesucht – haben Sie sie gefunden?

Das Suchspiel war eine wirklich gelungene Idee, um die Ausstellung noch bewusster wahrnehmen zu können.

Live Rdakteurin: Kathleen Brehme

Fotos: Christin Janke, Kathleen Brehme

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Die Redakteure der meisten Medien sind nur kurz auf einer Veranstaltung, holen sich ein paar Infos, machen schnell Fotos und ab zur nächsten Veranstaltung. Wir vom Geiseltaler Veranstal-tungsmagazin werden in der Regel die gesamte Veranstaltung Vorort sein und  ausführlich mit Stimmungseinblicken der Gäste, in Wort und Bild, über die jeweilige Veranstaltung berichten. Dieses wird wesentlich näher und informeller als bisher umgesetzt!