Themenführung: „Roman(t)ische Neumarkt-kirche“ in der Domstadt Merseburg

Am 6. Februar fand in der Neumarktkirche St. Thomae, die am Fuße des Dom- und Schlossberges liegt, wieder eine interessante Führung statt.


Die meisten Teilnehmer gelangten mit Sicherheit dorthin, indem sie die Saale an der Neumarktkirche überquerten.


Von Außen wirkt dieses Bauwerk eher schlicht, aber das altehrwürdige romanische Bauwerk überzeugt mit seinen historischen Reizen und baulichen Besonderheiten.

Die Burgfrau vor Ort nahm die interessierten Teilnehmer jedenfalls auf eine kleine Reise in die Vergangenheit mit.

Die ebenfalls anwesende Zofe präsentierte das damalige Geschehen aus ihrer Sicht.

Um historische Fakten kam man nicht umhin. Besondere Erwähnung fand die Knotensäule am Portal.

Ein kleiner Exkurs durch die Baugeschichte, die zu Veränderungen am und im Gebäude führten, folgte im Anschluss. 

Weitere Informationen zur Neumarktkirche finden Sie hier.

Im Inneren der Kirche befinden sich neben historischen auch verschiedene moderne Kunstwerke. Dazu zählen unter anderem die Holzskulptur „Thomas von Canterbury vor seinem Schöpfer“ geschaffenen von Gabriele Messerschmidt und das Triptichon „Kreuzigungsgruppe vor Roter Wand“ von Klaus Friedrich Messerschmidt (mehr dazu hier).

Auf der Empore angelangt, wo man auch als Pilger nächtigen kann, erfuhr man einiges über den hier vorbeiführenden Pilgerweg – dem Tugendweg.

Dieser Weg verläuft von Kleinliebenau bis hier an die  Merseburger Neumarktkirche und sieben Säulen säumen diesen  Ökumenischen Pilgerweg. 

Diese 7  Stelen auf dieser Route haben die 7 Tugenden als Thema. Geschaffen wurden sie von einem Künstler aus Nordrhein – Westfalen.


Gerne kann man sich auch selbst auf diesen Pfad der Tugend begeben. Dank Herrn Biemann, der alle Säulen mit seiner Kamera eingefangen hat, konnte das Erzählte noch etwas veranschaulicht werden.


Am Ende dieser kleinen Zeitreise wartete dann auf alle „Pilgerbrüder und -schwestern“ ein  belebender Pilgertrunk. Angesichts der Temperaturen wurden Glühwein oder heißer Tee gereicht.


Als kleinen Bonus obendrein gab es noch ein paar Lebkuchen von der Bäckerhexe, die allen sehr gut zu schmecken schienen. Darüber hinaus hatte man die Möglichkeit, noch die eine oder andere Frage an die  Burgfrau und die Zofe zu stellen.   

Redaktion: Kathleen Brehme

Quelle: GPSies®.com, Kirchliche Nachrichten Katholischer Gemeindeverbund Merseburg

            Ausgabe Nr. 23/ September 2009

Text: Angela Biemann, Kathleen Brehme

Fotos: Heinz Biemann

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