Frühjahrsputz an der Sixti-Ruine Merseburg

Mit Astscheren, Hacken und Spaten rückten sie an der alten Ruine an. Das hier jahrelang vor sich hin gewachsene Geäst sollte entfernt werden.

Letzten beklagte sich noch der Maler Hans - Christoph Rackwitz, der sich hier in Merseburg auf Motivsuche für seine neue Ausstellung war, dass dieses Areal in einem desolaten Zustand sei.

Circa 20 Paar helfende Hände packten kräftig mit an. Schließlich soll dieser Bereich doch in Zukunft für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Fördermittel, die die Notsicherung der Ruine ermöglichen sollen, wurden jedenfalls bereitgestellt.

Ganz vorn arbeitete Merseburgs „Nachtwächter“ Lutz Brückner mit, dem dieses geplante Projekt sehr am Herzen liegt. Er ist hier am wunderschönen Blaumann zu erkennen.

Aber auch Mitglieder des Merseburger Stadtrates waren nicht nur vor Ort, sondern legten Hand mit an. Zu ihnen zählten  Hans - Hubert Werner  und Roland Striegel.

Bleibt zu hoffen, dass die Schönheit dieser Ruine wieder zum Vorschein kommt. Es ist eben ein Wahrzeichen der Stadt. Und ob die „ausgemusterten“ Geister der Stadt Merseburg im Wasserturm gefangen sitzen, so wie der Autor Nils Wiesner behauptet, überlasse ich Ihrer Phantasie.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Heinz Biemann

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