"Poesie der Farben" - Malerei von Suchra Gummelt in der Merseburger Domgalerie

Am 07. Februar 2017 wurde in der Domgalerie die aktuelle Ausstellung eröffnet. Kurz zuvor hatte die seit 25 Jahren erfolgreiche Doris Hänsel vom KunstSALONHänsel in Halle/ Saale noch alle Hände voll zu tun. Gemeinsam mit ihrem Mann klebte sie die Schilder zu den jeweiligen Malereien, um etwas mehr darüber zu erfahren.

Und dann machte der Merseburger Offene Kanal ein kleines Interview mit Doris Hänsel und der Künstlerin Suchra Gummelt, die 1956 in Moskau geboren wurde.

Dort absolvierte sie auch ihr Hochschulstudium und erhielt ihr Diplom als Kunstmalerin. Als Mitarbeiterin in der Textilakademie des Künstlerverbandes und später als Selbständige Textilkünstlerin unter Vertrag der Textilakademie des Künstlerverbandes Moskau arbeitete sie hier bis Ende der 80-er Jahre.

1989 kam sie dann nach Deutschland. Sie folgte einfach ihrer Liebe nach Halle an der Saale. Dort ist sie als freischaffende Malerin und Kostümgestalterin u. a. für das Opernhaus Halle tätig.

Verschiedene Studienreisen um die ganze Welt erweiterten ihr Repertoire auf künstlerischer Ebene. Unter anderem hatte Suchra Gummelt Studienaufenthalte in den USA und mehreren Mittelmeerländern.

Heute ist sie in verschiedenen Verbänden Mitglied, ist sebst kreativ tätig und gibt ihr Wissen weiter unter anderem in Volkshochschulkursen. Sie gibt Kunstkurse in Malerei, Grafik und Gobelin.

Nachdem uns Holger Leidel zu dieser Vernissage recht herzlich begrüßt hatte und Doris Hänsel für alle noch einmal einen kleinen Abriss der Vita von Suchra Gummelt gab, stellte diese uns die Künstlerin einmal ihre Persönlichkeit heraus.

Nachdem Halle zum Lebens- und Schaffensmittelpunkt von Suchra Gummelt wurde, war sie auch hier mannigfaltig tätig. Ihre Arbeiten zeigen viele verschiedene Facetten. Zu sehen sind unter anderem auch 5 Gobelins aus der Zeit in Moskau. Ebenso zeugen die Porträts und Akte in Acryl oder Öl von ihrer Kreativität und ihrem Ideenreichtum. 

DIe künstlerische Qualität von Suchra Gummelt wird unterstrichen durch exzessive Farbgestaltung, die die verschiedensten Stimmungen nachempfinden. Sie zeugen von einer Spannung im kreativen Prozess. Ihre Aktdarstellungen sind gleichbedeutend mit Poesie.

Und noch weiter Einflussrichtungen wie Gothik oder Esotherik haben EInfluss auf die Arbeiten von Suchra Gummelt, der schönen Tatarin, wie Doris Hänsel noch einmal unterstrich. 

Suchra Gummelt und Doris Hänsel bedankten sich noch einmal beim Kunsthaus Tiefer Keller, wodurch diese Ausstellung erst möglich wurde. 

Und folgende Worte, die uns Doris Hänsel mit auf den Weg gab, könnten nicht treffender für die Künstlerin Suchra Gummelt sein:

Ein Dichter hat immer zuviel Worte,

ein Maler hat immer zuviel Farben.

Musikalisch umrahmten Stelian Andronic, Dozent am Georg - Friedrich - Händel - Konservatorium Halle, und sein Begleitung mit sehr rhythmischen Klängen diesen Abend.

Schon im Vorfeld hatte man einige Arbeiten ausgesucht, die dann ab 20 Uhr versteigert werden sollten.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos:  Kathleen Brehme

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