Hans - Christoph Rackwitz auf Motivsuche in Merseburg für seine neue Ausstellung

Bei diesem schönen frühlingshaften Wetter lockte es nicht nur die Merseburger Eierfrau und den Bischoff auf den Domplatz, sondern auch einen Maler.

Mit seinem Dreifuß, dem Hocker und einigem Zubehör für seine Skizze war er mit seinem Auto angereist.

Natürlich hatten auch Peter Wölk von der MZ und der „Offene Kanal Merseburg“ sofort Interesse an diesem Akteur.

Ich kam dann später ebenfalls ins Gespräch mit diesem netten Herren. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um den Maler Hans - Christoph Rackwitz handelte, der in der Nähe von Wettin lebt.

Er berichtete mir, dass er demnächst im Kunsthaus „Tiefer Keller“ eine Ausstellung eröffnet. Dafür hat er auch schon das eine oder andere Motiv in der Domstadt Merseburg gesucht und auf seine Art und Weise eingefangen.

Jetzt widmete sich Hans - Christoph Rackwitz gerade dem Naturdenkmal auf dem Domplatz. 1996 wurden die „Zwei Platanen“ zum Naturdenkmal erklärt.

Der Maler und Grafiker, der 2013 mit dem „Halleschen Kunstpreis“ geehrt wurde, möchte diese beiden Bäume mit dem 1515 errichteten Brunnen am Fuße der Platanen und dem Merseburger Dom im Hintergrund malerisch festhalten.

Auf das Ergebnis darf man gespannt sein. Seine Ausstellung wird im April diesen Jahres im Kunsthaus „Tiefer Keller“ zu sehen sein.

Von Hans - Christoph Rackwitz wurde auch die im Palmensaal des Wörlitzer Landhauses Granatapfelhecke geschaffen. Die im Laufe der Jahrhunderte restlos verloren gegangene gemalte Hecke wurde von ihm wieder neu gestaltet. Nur aus einer Beschreibung heraus begann er diese zauberhafte Hecke zu erarbeiten und am Ende brachte sich Hans - Christoph Rackwitz selbst mit seinen Ideen und Vorstellungen ein.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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