An der Kreisvolkshochschule Saalekreis geht man zum Lachen in den Keller

Lachyoga - wie kommt man eigentlich dazu, so einen Kurs zu besuchen? Die Erklärung ist ganz einfach. Meine beste Freundin wollte mal gemeinsam mit mir an der Volkshochschule einen Kurs besuchen, etwas, was nur einen Abend dauert. 

Angebote gab es viele, jetzt galt es, nur noch das Richtige zu finden. Von Friedwald bis Kreatives - was denn nun? Am Ende entschieden wir uns für Lachyoga. Und ganz ehrlich, es war eine sehr gute Entscheidung.

Völlig unvoreingenommen erschienen wir am 23. September 2016 in der Kreisvolkshochschule am Saalehang in Merseburg.

Da ich schon hier Kurse belegt habe, erkannte ich beim Buchen sofort an der Raumnummer, dass man hier zum Lachen in den Keller geht.

Meine Heransgehensweise war dann: YOGA – kenn ich, LACHEN – kann ich. Also brachte ich schon mal gute Voraussetzungen mit. Da wir uns bereits im Frühjahr für diesen Kurs angemeldet hatten, der leider dann am Ende nicht stattfand, habe ich mir persönlich auch nicht noch einmal die kurze Information angeschaut, die da lautete:

"Bring Lachen in deinen Körper und der Geist wird ihm bald folgen." (Dr. Kataria)

 

Lachyoga ist im Beruf und Privatleben jederzeit einsetzbar und die am einfachsten zu erlernende Entspannungsmethode. Lachen hilft, Stress abzubauen und das Immunsystem zu stärken und fördert erholsamen Schlaf. Lachyoga ist eine Art heitere Sofortmeditation aus einer Kombination von Lachübungen, körperlicher Aktivität, Yoga-Atemtechniken und Tiefenentspannung.

Gesagt, getan. Im „J. G. Herder“ Gymnasium angekommen, ging es dann ab in den Keller in Richtung Entspannungsraum. Dort begann dann der Lachyogakurs, der mich nur durch seine Enspannungsphasen zu Beginn und am Ende an Yoga erinnerte.

Alles andere war eine sehr interessante und wirklich lustige Geschichte, auf die man sich einlassen musste. Man kann es nicht beschreiben, was man hier tut. Man muss einfach dabei gewesen sein. 

Auf jeden Fall zeichnen Lachübungen, körperlicher Aktivität, Yoga - Atemtechniken und Tiefenentspannung diese Methode aus. Was manchmal etwas befremdlich oder albern erschien, hatte aber am Ende seine Wirkung. Wir lachten, und das aus freien Stücken. Lachen entspannt, die Erfahrung müsste jeder von uns schon einmal gemacht haben.

Fazit ist, dass durch Lachyoga positive Kräfte des Lachens besonders effektiv genutzt werden können. Es aktiviert angeblich die Selbstheilungskräfte und den Zugang zur eigenen Kreativität, trainiert Atem und Interaktivität. Letzteres kann ich bestätigen. Selbst bei WhatsApp hinterlässt dieser Kurs  noch im Nachhinein seine Spuren.

Auf jeden Fall werden Glückshormone ausgeschüttet, ich konnte mich kaum retten davor. Das ist kein Witz!!! Ich fühlte, was heißt hier fühlte, ich fühle mich energiegeladen. 

Das Gute dabei ist, dass es keiner Vorkenntnisse bedarf. Die Bereitschaft, das Lachen wieder in sein Leben zu holen, genügt einfach.

Lachyoga selbst wurde erst vor 20 Jahren in die Welt hinausgetragen. Madan Kataria, ein praktischer Arzt und Yogalehrer aus Mumbai, begann Mitte der 90-er Jahre, Yoga - und Lachübungen miteinander zu verbinden.

Zwischenzeitlich finden an vielen Orten der Welt am Weltlachtag Lachyogatreffen an öffentlichen Plätzen statt, denn ...   

  „Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind - wir sind glücklich, weil wir lachen!“

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unsere Kursleiterin Mona Deibele für diese interessante Erfahrung und ihr erfrischende Art. Und ja, auch wir werden "Wiederholungstäter".

Redaktion: Kathleen Brehme

Quelle. KVHS Saalekreis

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Christin Janke, Kathleen Brehme

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