Kräuterwanderung beim 6. Bürgercampus

Wie immer, ist es eine Frage der Betrachtung. Was der eine mühevoll mit der Hacke aus dem Garten entfernt und als Unkraut bezeichnet, nennt der andere mit einem Lächeln auf den Lippen ganz einfach Wildkräuter.

Kurz nach 16 Uhr machte sich die kleine Gruppe auf, um mehr über Wildkräuter, auch hier  auf dem Geländer der ehemaligen Papiermühle, zu erfahren. Dabei gibt es welche, die vielerorts zu finden sind und andere wiederum nur hier, speziell an die gegebenen Bedingungen angepasst.

Ob als Kräuter zum Würzen von Speisen, bei der Herstellung von Likören oder Ölen - der Einsatz und die Verwendung sind schier unendlich. Man bekam viele Tipps, wie man die essbaren Pflanzen verwerten kann.

Über Generationen wurde das Wissen über die heilende Wirkung von Wildpflanzen weiter gegeben. Ihr Einsatz gewinnt heut zu Tage wieder mehr und mehr an Bedeutung.

Grundvoraussetzung ist aber, dass man die Pflanze auch richtig kennt, denn manche sehen sich zum verwechseln ähnlich oder nebeneinander stehend nur einmal kurz hingeschaut, erkennt man nicht gleich einen Unterschied.

In dieser Runde tauschte man sich untereinander aus, wie man das eine oder andere (Un)Kraut in der Küche verwendet und einsetzt. Auf diesem Weg ein Dankeschön an die beiden Kräuterfrauen.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Heinz Biemann, Kathleen Brehme

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