Der 6. Merseburger Bürgercampus mit  Ferdinand Freudensprung

Lennart Helm, alias Ferdinand Freudensprung, hatte ganz schön zu tun an diesem Sommertag auf der Festwiese. Aber seine Aufgabe löste er mit Bravour.

Mit viel Witz und Charme führte er durch das umfangreiche Programm. Besonders toll fand ich, dass er zwischendurch wirklich jeden Stand und jedes Zelt anpeilte und ein kleines Gespräch initiierte.

So erhielt man erst einmal ein paar kurze Informationen über die Akteure am heutigen Tage hier auf dem Gelände der ehemaligen Papiermühle.

Nicht nur mit Wortwitz unterhielt er das Publikum. Der aus Berlin stammende  Ferdinand Freudensprung  ist Jongleur, Tanzpädagoge und Fitnesstrainer. Davon konnte er uns jedenfalls überzeugen.

Sehr beeindruckt war ich von dem Rad, welches er in Zeitlupe schlug. Die Fotos davon sehen sich wie ein Fingerkino an.

Auch wenn Ferdinand Freudensprung weder arabisch, syrisch oder ähnliches sprach, auch ohne Worte waren seine akrobatischen Einlagen zu verstehen.

Und ob ich unbedingt einen Tisch von einer Bierzeltgarnitur auf meinem Kinn balancieren wollen würde? Da bin ich mir nicht ganz sicher ...

Auf jeden Fall war es nicht nur eine Show zum Zuschauen sondern zum Mitmachen. Auch wenn sich anfangs kein Freiwilliger fand, Sebastian Striegel machte dabei jedenfalls eine gute Figur als solide Basis am Tisch.

Und die Auswahl seines Mitstreiters konnte ich nur begrüßen. Aber wir wissen ja, dass sich der Kommunalpolitiker Sebastian Striegel für ein buntes Merseburg einsetzt.

Aber auch das Handtuch, welches sich dann zu einem gerupften Hühnchen verwandelte, hatte wirklich was. Die Zuschauer jedenfalls waren beeindruckt.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Heinz Biemann, Kathleen Brehme

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