„Farbenspiel" Malerei von Manuela Lietz zur Saisoneröffnung in der Geiseltalsee Kirche

Der Förderverein Geiseltalsee Kirche e.V. feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Mit der Vernissage „Farbenspiel" der Stöbnitzer Hobbykünstlerin Manuela Lietz  am 9. April gelang eine  Saisoneröffnung, die man als gelungen bezeichnen konnte.  

Musikalisch umrahmt wurde diese Veranstaltung durch Musikschüler der Musikschule Merseburg. Unter der Leitung von Heinz Willweber wurde uns ein umfangreiches musikalisches Programm geboten.

Beim jüngsten Musikschüler am heutigen Tag handelte es sich um das Kindergartenkind Jakob Panniger. Aber auch sein älterer Bruder Johannes stellte sein Können unter Beweis.

Die 1970 in Merseburg geborene Manuela Lietz ist gelernte Technische Zeichnerin. Jetzt arbeitet sie als Sachbearbeiterin in Leuna. Inzwischen wohnt sie mit ihrer Familie in Stöbnitz. 

Die Autodidaktin belegte keine Kurse oder hat ein Studium absolviert. Bereits seit ihrer Jugend lässt sie ihrer Kreativität freien Lauf. Diese Ausstellung zeigt einen Querschnitt ihrer Arbeiten von Beginn an bis heute. Früher entstanden eher Bleistiftzeichnungen und Pastellarbeiten, heute mehr Collagen aus Acryl.

Dabei kommt immer mehr die Spachteltechnik zum Einsatz. Nach eigenen Angaben liegt das Manuela Lietz im Moment besonders und bietet noch genügend Potential für weitere Arbeiten

Farben werden ohnehin individuell wahrgenomen und haben eine bestimmte Bedeutung. Rot zum Beispiel ist die Farbe der Liebe und Grün bedeutet Hoffnung.

Selbst der Kreislauf der Jahreszeiten ist ein Spiel mit den Farben. Während im Frühling alles sprießt und zarte Farben zum tragen kommen, bringt der Sommer unter anderem das Phänomen  des Regenbogens hervor. Die Färbung des Herbstlaubes spricht seine eigene Sprache.

Auch Manuela Lietz arbeitet mit verschiedenen Farben. Sie  experimentiert und entwickelte eine Vorliebe für kräftige leuchtende Acrylfarben. Es werden Pigmente auf Leinwand aufgebracht. Im Anschluss spielt sie dann so lange mit den Farben, bis das Bild dann für sie fertig ist.

Durch die Kombination verschiedener Techniken und Materialien, so arbeitet sie zum Beispiel in ihre Collagen Pflanzen, Steine oder Muscheln ein. Damit setzt die Hobbykünstlerin, auf diese Bezeichnung legt sie sehr viel wert, Akzente und stellt Kontraste her.

Verschiedene Themen werden bearbeitet und greifbar dargestellt. Es ist Ausdruck des Lebens! Die Werke von  Manuela Lietz sind ein Blickfang, deren Formen und Farben man mit Freude genießen sollte.

Ihre älteste Tochter hielt die Laudatio. Die Aufregung der jungen Dame war nicht zu übersehen. Sie stellte sich uns als größter Fan und gleichzeitig größter Kritiker ihrer Mutter vor, aber wie kann es auch anders sein.

Manuela Lietz bedankte sich beim Förderverein Geiseltalsee Kirche e.V., der Merseburger Musikschule und vor allem ihrer Familie. Gleichzeitig konfrontierte sie und mit der Frage: Was ist Kunst?

Das sich über Geschmack streiten lässt, davon kann ich wirklich ein Lied singen, da ich ständig auf Ausstellungen in Merseburg unterwegs bin.

Auch heute noch besteht eine enge Verbindung zu ihrem Förderer Hubert Storch, Mitglied des Merseburger Fotoclubs, der sie 2003 erstmals angesprochen hat und der beim Hängen der Bilder hier in der Geiseltalseekirche unterstützend zur Seite stand.

Seit dem hatte die Hobbykünstlerin Manuela Lietz schon mehrere Einzelausstellungen und   beteiligte sich ebenso an Gemeinschaftsausstellungen, auch in den Partnerstätten der Stadt Mücheln.

Nach dieser Ausstellungseröffnung hatte man die Möglichkeit, noch mit Manuela Lietz oder mit den anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. Dafür konnte man an de liebevoll gedeckten Kaffeetafeln Platz nehmen. So verging die Zeit am Ende wie im Flug.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Jürgen Krohn, Kathleen Brehme

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Die Redakteure der meisten Medien sind nur kurz auf einer Veranstaltung, holen sich ein paar Infos, machen schnell Fotos und ab zur nächsten Veranstaltung. Wir vom Geiseltaler Veranstal-tungsmagazin werden in der Regel die gesamte Veranstaltung Vorort sein und  ausführlich mit Stimmungseinblicken der Gäste, in Wort und Bild, über die jeweilige Veranstaltung berichten. Dieses wird wesentlich näher und informeller als bisher umgesetzt!