"Drunter und Drüber“ - Ausstellung von Donata Hillger im Kunsthaus „Tiefer Keller“

Bevor Holger Leidel am 18. Oktober 2016 die neue Ausstellung der „fast problemlosen“ jungen Frau, gemeint war Donata Hillger aus Halle, eröffnete, stellte er noch schnell den neuen Bildband „Entlang der Saale - Freilichtmalerei von Steffen Gröbner“ vor, welcher ebenfalls schon hier im Haus ausstellte. 

Einen Bericht zur Ausstellung "Momente des Lichts - unterwegs mit dem Freilichtmaler Steffen Gröbner"  finden Sie hier.

Aber nun zu Donata Hillger. Die 28 - jährige  Künstlerin studierte an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle im Fachgebiet Malerei. Verschiedene Stipendien, auch im Ausland wie  England oder   Ungarn, ermöglichten ihr das Erweitern ihrer Kenntnisse und das Verbessern ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Schon während ihrer Studienzeit, so sagte Donata Hillger selbst von sich, versuchte sie, die verschiedensten Stimmungen im Bild festzuhalten. Viele Naturstudien, aber auch die Werke der großen Meister, zeigten ihr einen Weg auf, wie sich Kompositionen entwickeln können. Ihre Ideen entstehen im Kopf, bevor ihre meist großformatigen Arbeiten entstehen.

Die neuste Ausstellung von der Künstlerin „Landschaftsträume“ sollte  ursprünglich Landschaftsräume heißen. Der Fehlerteufel schlich sich jedoch ein, was  Donata Hillger am Ende ganz gut passte. Mit ihren Arbeiten möchte sie Räume und Träume ausfüllen.

Ihr ganz persönliches Ziel ist es jedoch, in ihrem Arbeiten noch abstrakter zu werden, damit diese dargestellten Landschaften richtig verrückt werden. Ganz viele Veränderungen sollen es dem Betrachter dann schwer machen, wirklich oben oder unten zu erkennen.

Dabei wünschen wir Donata Hillger, die seit 10 Jahren freischaffend tätig ist, ganz viel Erfolg. Bleibt zu hoffen, dass ihr ihre eigene selbstkritische Art, welche dann manchmal große Unzufriedenheit bei ihr hervorruft, nicht im Wege steht. Denn wer will schon immer und immer wieder die Bilder übermalen?

Vielleicht hilft ja die Gelassenheit vom Hund Angie dabei, der heute das große Privileg hatte, mit in den Ausstellungsraum zu dürfen. Er dient nämlich  Donata Hillger manchmal als Inspiration und als Motiv.

Am Ende ihrer kleinen Ansprache zu ihrer Vernissage bedankte sie sich noch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses und bei Herrn Leidel, die diese Ausstellung in der Merseburger Domgalerie so möglich machten.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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