"Wundersames" Musik, Poesie und Bilder - Klavierkonzert in der Merseburger Stadtbibliothek

Am 21. Oktober, dieses Mal erst 16 Uhr, luden die Merseburger Stadtbibliothek „Walter Bauer“, das Stadtarchiv sowie der Freundeskreis Literatur e. V. herzlich in ihre Räumlichkeiten ein. Diese Veranstaltung fand im Rahmen der 5. Saalekreisliteraturtage statt.

Auf „Wundersames“ konnten die Besucher bei dem Klavierkonzert mit Heloise Ph. Palmer erwarten. Bei dieser Premiere erklangen Musikstücke vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart u. a. Werke von C. Loewe, R. Wagner, L. Schuncke, E. Glennie sowie  J. Palmer.

Heloise Ph. Palmer entführte uns in die musikalische Welt der Wunder - Wort und Klang verschmelzen. Dazu gehört auch die Vertonung eines Bibeltextes. Die vielseitige Künstlerin steuerte poetische Elemente ihres neuen Buches bei, welches mit einigen Bildern entsprechend untermauert wurde.

Wie zu lesen war sind ihre Konzerte so konzipert, dass durch die Schaffung extra neuer musikalischer Kontexte ein tieferes und nachhaltigeres Erleben der Musik jeglicher Art ermöglichen sollen. Somit stellte diese Premiere nicht nur ein Klavierkonzert dar, sondern eine "Wundersame" Performance.


Die aus Polen stammende Künstlerin gab auch Konzerte in Afrika und Jerusalem. Sollte das ein Wink mit dem Zaunspfahl sein angesichts der Flüchtlingsströme, die tagtäglich nach Europa kommen? Während ich der Musik lauschte, schweiften meine Gedanken ganz schön weit weg.

Auch in Deutschland kommen immer mehr Menschen an, die einen weiten, strapaziösen Weg auf sich genommen haben. Dabei ging es mir nicht darum, ob die Menschen ein Recht haben hier zu sein, sondern benehmen wir uns so deutsch, wie es von uns erwartet wird? Sicherlich nicht. Aber gibt es richtig deutsche Menschen und „falsche“?

Aber zurück zur Musik. Da ich musikalisch völlig talentfrei bin, zolle ich ohnehin jedem Respekt, der ein Instrument spielt. Und Heloise Ph. Palmer beherrschte ihres.

Am interessantesten fand ich jedoch das Stück von Peter Koeszeghy „Sieben Tage Schweigen“, welches nacheinem Gedicht von HP Palmer entstanden ist.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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