Vernissage der Merseburger „AnnA MAL 5" in der Kunststiftung „ben zi bena“   

 „AnnA MAL 5“ – eine Künstlervereinigung präsentiert sich erneut in Merseburg. In der Kunststiftung „ben zi bena“ eröffneten am 18. Februar Kulturamtsleiter Michael George und Klaus Oberbacher, der Vorsitzende der Kunststiftung „ben zi bena“, die Ausstellung. Musikalisch begleitete das Jugendorchester „Never Silence“ mit seinem Leiter Jens Hoffmann diese Vernissage.

Die Malerinnen Eike Emsel, Andrea Quenzel, Ines Münch und Susann Höritzsch präsentieren rund 80 ihrer Malereien und Grafiken. Von der 1. Etage bis hinauf ins Dachgeschoss kann man Kunst sehen, die abstrakt, realistisch, stilisiert oder auch sehr farbintensiv ist. Ilse Rex-Lenius, Mentorin dieser kleinen künstlerisch kreativen Runde, förderte das Können ein jeder dieser Künstlerinnen auf ihre eigene spezielle Weise.

Die vierköpfige Ateliergemeinschaft „AnnA MAL 5“ hatte wieder einmal ihrer kreativen Ader freien Lauf gelassen. Dabei entstanden durch verschiedenste Techniken und Materialien Collagen, Ölbilder und Aquarelle. Eine jede von ihnen hat ihren ganz eigenen Stil. Landschaften - Linien und grafische Muster – Symbolhaftes - Stillleben – Schalk und Ernsthaftigkeit, alles ist hier zu finden. Somit dürfte auch für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Während bei einigen Bildern die Aussage offensichtlich ist, musste man sich bei anderen seine Gedanken machen. Aber das ist genau das, was dieses Merseburger Quartett erreichen möchte.

Die Künstlergruppe "AnnA MAL 5" ist einst aus den "Mittwochsmalern" hervorgegangen. Im Kunsthaus "Tiefer Keller" haben sie ihre schöpferische Oase gefunden.

Eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft zeichnet dieses Gespann aus, welches sich gegenseitig inspiriert, Anregungen gibt, aber auch als Energiespender fungiert. Man kann, muss aber nicht gemeinsam kreativ werden. Wonach ihnen sozusagen der Sinn steht. 

 „AnnA MAL 5" bezeichnen sich selbst als 4 Frauen, die malen, Familie haben, einem Beruf nachgehen und einen hohen Anspruch an ihr Leben haben. Fest steht, sie stehen mit beiden Beinen im Leben. Kunst muss nicht ihr finanzielles Standbein sein, was sich heut zu Tage als nicht sehr einfach erweist.

Trotzdem möchten die enrgischen Damen einfach Alles: Schöpferische Stille, aber auch Reibung und Anerkennung. Sie schafft nicht für sich allein, das macht niemand. Kulturamtsleiter Michael George verwies in seiner Laudatio, dass Die Kunst immer Interpretationssache ist. Aber die Malerinnen Eike Emsel, Andrea Quenzel, Ines Münch und Susann Höritzsch standen im Anschluss Rede und Antwort.

„AnnA MAL 5"  will gesehen werden. Dazu haben Sie noch bis zum 30. April 2015 die Möglichkeit. Weitere Impressionen findne Sie hier.

Redaktion: Jürgen Krohn

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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