Mit der Hofdame der Herzogin Christiane in das Reich der Gartenträume

Gemeinsam mit der Hofdame der Herzogin Christiane sollte es am 25. Juli auf eine historische Reise durch den Merseburger Schlossgarten gehen. An diesem schönen sonnigen Sommertag war hier ohnehin genug los.

Im Ständehaus wurde geheiratet, geheiratet, geheiratet … Diese schöne Kulisse im Schlossgarten bot für die anstehenden Fotoshootings genug Möglichkeiten.

Doch bevor es wirklich losging, beehrte uns Herzogin Christiane mit einer ihrer Zofen. Im Handgepäck hatten sie Schokolade, auch wenn es nicht das Marzipan aus Delitzsch war, dem Lieblingskonfekt der Herzogin …

… und ein Strauß weißer Rosen, stellvertretend für die später nach ihr benannten Rosensorte für die teilnehmenden Gäste dieser Führung.

Das eine oder andere Detail aus ihrer Familiengeschichte konnte uns Christiane berichten, aber auch die eine oder andere Mär wurde uns aufgetischt – von wegen, sie hat die Merseburger Zaubersprüche entdeckt!?! Waren die beiden etwa deshalb so schnell in der Menschenmenge verschwunden?

Die beiden Kastanienalleen erinnern noch an die damaligen Zeiten im Englischen Garten. Leider war das Blattwerk der Kastanien durch Miniermotten mächtig in Mitleidenschaft gezogen.

Vorbei an Eiche, Blutbuche, Esche, Linde, Blutpflaume, Eibe, und Kornelkirsche wurden wir mit der Entwicklung des Schlossgartens vertraut gemacht.

Der eine oder andere Schlossgärtner hatte großen Einfluss auf das Werden des Gartens. Aber auch der Amtsarzt Herzog, der hier eine Badeanstalt durchsetzten wollte, fand Erwähnung bei unserem Rundgang. Ebenfalls erfuhren wir, dass im Schlossgartensalon die Landtagstagungen stattfanden.

An der Aussichtsplattform zum Wehr, welches zur Schiffbarkeit der Saale führte, machten wir ebenfalls einen Zwischenstopp, um die Aussicht zu genießen.

Im Schlossgarten findet man ebenfalls die Edelkastanie, besser bekannt als Esskastanie oder Marone, vor.

Neben einheimischen Bäumen wachsen auch etwas exotischere Arten wie Japanische Schnurbäume, Zucker  Ahorn, Sweet gum oder Amberbaum, Götterbaum und Ginkgo. Das deutsche „Kuratorium Baum des Jahres“ erklärte zum Jahrtausendwechsel den Baum Ginkgo biloba zum Mahnmal für Umweltschutz und Frieden und zum Baum des Jahrtausends.

Aufmerksame Beobachter sollen hier ganz in der Nähe sogar einen Mammutbaum finden, unweit der Büste von Friedrich Kleist im Schlossgelände. Vielliecht begibt sich der eine oder andere Besucher einfach mal auf die Suche?

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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Die Redakteure der meisten Medien sind nur kurz auf einer Veranstaltung, holen sich ein paar Infos, machen schnell Fotos und ab zur nächsten Veranstaltung. Wir vom Geiseltaler Veranstal-tungsmagazin werden in der Regel die gesamte Veranstaltung Vorort sein und  ausführlich mit Stimmungseinblicken der Gäste, in Wort und Bild, über die jeweilige Veranstaltung berichten. Dieses wird wesentlich näher und informeller als bisher umgesetzt!