Das große Kinderfest am Carl - von - Basedow - Klinikum in Merseburg

Am 20. September war während der Zeit von 10 bis 13 Uhr wider ganz schön viel los am und im Merseburger Krankenhaus. Viele geplante Aktivitäten sollten auch in diesem Jahr das Kinderfest zu einem Erlebnis werden lassen.

Das Carl - von - Basedow - Klinikum beteiligte sich somit erneut anlässlich des Unicef - Weltkindertages an der bundesweiten Initiative „Tag des Kinderkrankenhauses“.

Im Teddy-Krankenhaus zum Beispiel konnte man seine mitgebrachten Puppen oder Stofftiere untersuchen lassen. Die Eltern der wuscheligen Patienten sagten dann, was demjenigen fehlte.

Nach einer ausführlichen Untersuchung wurden die Plüschtiere und Puppen fachmännisch verarztet. Bei leichteren Fällen reichte auch ein Rezept für die jeweiligen helfenden Medikamente.

Ein weiterer Anziehungsmagnet waren auch die beiden Sprungkissen. Nemo, der oben von der großen Hüpfburg herunter thronte, war schon von weitem zu sehen.

Bevor man die Hüpfgelegenheit betrat, musste man natürlich die Schuhe ausziehen. Daher herrschte ein ganz schön quirliges Durcheinander an Schuhen, aber jeder hat seine eigenen Schuhe wieder gefunden.

Überall sah man strahlende Kinderaugen, Lachen war zu hören. Alle hatten sichtlich Spaß. Die Eltern und Großeltern nutzten während dieser Zeit die aufgestellten Liegestühle.

Auch in diesem Jahr stand das Unfallschminken wieder mit auf dem Programm. Es wurden keine Clownsgesichter oder ähnliches geschminkt. Nein, man konnte sich aussuchen, ob man gerne eine Platzwunde oder einen blauen Fleck haben wollte.

Alles, was wie ein kleiner Unfall aussah, konnte geschminkt werden. Während die einen Mut zur Wunde hatten, schauten die anderen einfach nur interessiert zu.

Gegenüber befand sich eine weitere Station. Bei der AOK konnten die Kinder einen  Balance - Test durchführen.

In diesem Bereich wurden die schönen bunten Ballons verteilt. Der eine oder andere ist auch schon einmal davongeflogen.

An den verschiedenen Stationen oder Anlaufpunkten konnten sich die Kinder einen Stempel in ihren Pass eintragen lassen.

Wer am Ende des Tages mindestens sieben Stationen absolviert hatte, konnte sich im Eingangsbereich des Klinikums für seinen abgestempelten Pass ein kleines Geschenk.

Neu in diesem Jahr war das Ponyreiten. Auch hier wollte die Schlange der wartenden Kinder nicht abreißen.

Aber auch das Mini - Pony entpuppte sich als Publikumsmagnet. Es war so klein, dass man es manchmal kaum sah, weil es von kleinen Kindern und ihren Eltern umringt war.

Im Foyer des Merseburger Klinikums wurden auch kreative Angebote gemacht. Bei dem schönen sonnigen Wetter, versehen mit einem kleinen Regenschauer, spielte sich aber das meiste vor der Tür ab.

Und wie bereits erwähnt, konnten sich die Kinder hier ihre kleinen Geschenke abholen für ihre ausgefüllten Stempelkarten. Mindestens sieben Stempel waren dafür notwendig. Das dürfte aber kein Problem gewesen sein am heutigen Tag.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums öffnete der farbenfroh gestaltete Kreißsaal seine Türen. Die vielen interessanten Angebote rund um die Geburt wurden nicht nur von werdenden Eltern genutzt. Einige Paare ließen aber auch noch einmal Revue passieren.

Kreißsaalführungen, Stilltipps im Stillzimmer der Entbindungsstation, Hebammengespräche, Babybauchfotografien, aber auch die Gestaltung der Schwangerschaftsbäuche waren Thema an diesem Tag.

Ultraschalldemonstrationen oder ein Schnupperkurs Babymassage wurden angeboten. Der Bereich für Frühgeborene konnte besichtigt werden. Auf der Kinderstation 5.2 wurden Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten demonstriert.

Bei der Kindersachenbörse im linken Innenhof des Hauptgebäudes konnte man die zu klein gewordene Kinderkleidung anzubieten, eine gute Gelegenheit, im Kleiderschrank der lieben Kleinen einmal aufzuräumen.

Für das leibliche Wohl war an diesem Tag gesorgt. Neben Roster oder Steaks wurden zwei verschiedene Suppen oder Nudeln mit Wurstgulasch zu moderaten Preisen angeboten.

Aber auch Äpfel, etwas für den kleinen Hunger zwischendurch oder einfach etwas zum Naschen gab es natürlich auch.

Ein Rettungswagen konnte unter die Lupe genommen werden und alle Fragen wurden geduldig beantwortet. Jugendliche hatten die Möglichkeit, Wiederbelebungstechniken zu erlernen.

Im Vorfeld dieses Kinderfestes fand wieder ein Kinder-Mal-Wettbewerb statt. Zu folgenden Themen wurden Zeichnungen angefertigt:

  • „Mit Blaulicht und Tatütata“
  • „Wer arbeitet im Klinikum?“
  • „Ein Baby wird geboren“
  • „Die Klinikclowns zur Visite“
  • „Gute Besserung!“

Seit Monatsbeginn hingen im Eingangsbereich des Klinikums die Bilder aus. Alle Besucher, Patienten und Mitarbeiter konnten ihr Lieblingsbild wählen. Am heutigen Tag wurden die sieben beliebtesten Arbeiten prämiert.

Zum Abschluss des Merseburger Kinderfestes sollten wieder Grüße in die Ferne geschickt werden. Fleißig wurden in der Information die Luftballons mit den festgebundenen ausgefüllten Kärtchen der Kinder gesammelt.

Um 12.30 Uhr startete dann bei schönstem sonnigen Wetter vor dem Eingangsbereich diese Luftballonaktion.

Die drei Kinder, deren Ballons am weitesten fliegen würden, sollten, wie in den Vorjahren, einen Kino-Gutschein erhalten.


Von Bettina Lebek, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit im Merseburger Klinikum, erfuhren wir, dass per Mail die Nachricht gekommen ist, dass Luftballon von der zweijährigen Luise Schneikart über 500 km weit geflogen ist und an der Grenze zur Slowakei gefunden wurde!

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Bettina Lebek, Kathleen Brehme

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