„Interferenzen – Keramik, Glaskunst und Papierdesign“ Ausstellung im „Tiefer Keller“

Bereits am 29. September wurde Im Merseburger Kunsthaus „Tiefer Keller“ eine neue Ausstellung eröffnet. Selbstverständlich habe ich für Sie einige Tage später einmal vorbei geschaut.

Die drei Künstlerinnen Kathrin Schwitzky, Claudia Trebstein und Marita Voigt zeigen gemeinsam ihre Kunstwerke. Lassen Sie sich einfach bezaubern von Gefäßkeramik, Papier - und Glasdesign.

Claudia Trebstein, Hallenserin, erlag schon während ihrer Studienzeit der Faszination Tier. Davon lässt sie sich immer wieder inspirieren. Tiere dienen ihr daher immer wieder als Vorlage.

Die Gefäßkeramik bietet ihr sehr viele Freiräume für ihre Kreativität. Ihre Arbeitsweise eröffnet ihr enorme Möglichkeiten, um zum Endergebnis zu kommen. Dabei sind Grenzen von Gefäß und Objekt fließend.


Die Bearbeitung der Objekte und die farbige Gestaltung ist für Claudia Trebstein sehr vielschichtig. Für die Oberflächengestaltung benutzt sie sehr gern Kaltwachs und Schellack.  

Die Glaskünstlerin Marita Voigt präsentiert ihre grazilen Werke nicht zum ersten Mal im Kunsthaus "Tiefer Keller". Die 1949 in Güstrow geborene Künstlerin studierte an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle.

Seit 1982 ist sie freiberuflich tätig. Marita Voigt gründete 1998 in Schochwitz ihr eigenes Glasstudio. Inzwischen entstand dort durch Erweiterungsarbeiten eine Glaswerkstatt mit einer Ausstellung.

In ihren phantasievoll geschaffenen geometrischen Gebilden wird verschiedenfarbiges Glas zusammengeschmolzen.

Bei ihrer Arbeit verwendet die Künstlerin eine bestimmte Technik - Fusing.  Dabei verschmilzt eben Glas verschiedener Farben und Formen in einem speziellen Brennofen bei ca. 800° C.

Das Glas wird so weit erweicht und nicht geschmolzen, bis einzelne Teile dauerhaft verbunden werden können. Formzuschnitte, Glasfritten, Glasspaghetti, zerstoßenes Glas oder Glas-Pulver werden zur Gestaltung zum Einsatz gebracht.

Kathrin Schwitzky, ausgebildete Spielzeugdesignerin, hat sich dem Papierdesign verschrieben. Ihre Papierkreationen, innovative Verpackungen, sind kleine Kostbarkeiten.

Diese Form der kreativen Gestaltung entdeckte Kathrin Schwitzky nach einer beruflichen Pause für sich, nachdem ihre Kinder nicht mehr ihre ganze Aufmerksamkeit benötigten. Somit konnte sie sich nach und nach wieder ihrer eigenen Kreativität widmen.

Noch bis zum 30. November ist diese Ausstellung im Kunsthaus „Tiefer Keller“ zu sehen.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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