Vortrag "Gut für die Haut - Einblick in die Salbenherstellung"

Die Herstellung und Wirkung natürlicher Salben stand hierbei im Mittelpunkt. Einfache Wald- und Wiesenpflanzen bilden die Grundlage der Salbenherstellung. Man verwendete früher Zutaten, die leicht verfügbar und kostengünstig waren. Heute weiß man um ihre Besonderheiten.

Am Beispiel der Ringelblumensalbe, die seit Jahrhunderten das Erfolgsrezept bei Wunden und trockener Haut  ist, findet auch in der Neuzeit Anwendung unter anderem bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Akne sowie bei der Pflege.

Die Kraft der Ringelblumen bringt uns die Gesundheit aus der Natur. Mit wenigen Handgriffen kann jeder selbst seine eigene Ringelblumensalbe zuhause herstellen. Gekühlt ist die Ringelblumensalbe etwa ein Jahr lang haltbar.

Wachs oder ein Fett  dienen als Basis. Eine Kombination aus Bienenwachs, Olivenöl und Vaseline kann eingesetzt werden. Weiterhin benötigt man gesammelte oder in der Apotheke gekauften Ringelblumenblüten. Durch niedrige Hitze wird ein Sud hergestellt, der durch ein Tuch gefiltert und in entsprechende Gefäße nach dem Abkühlen abgefüllt werden kann.

Am Ende entsteht eine entzündungshemmende, Keim abtötende Salbe, die zudem die Wundheilung fördert. Bienenwachs und die ätherischen Ölen aus der Ringelblume sind für die heilende Wirkung der Salbe verantwortlich.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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