Lichtblicke - Eine Ausstellung von Rudolf Hammerl im Merseburger Klinikum

Seit dem 6. Mai findet man im Foyer des Merseburger Carl - von - Basedow - Klinikums eine neue Ausstellung.

Der 72-jährige Rudolf Hammerl, der früher als Bauingenieur arbeitete, ist ein Autodidakt. Erst seit acht Jahren gehört er dem Malzirkel in Leuna an. Bereits im Alter von 17 Jahren entstanden seine ersten Arbeiten, wobei er von seinem Vater und Freunden angeregt und unterstützt worden ist. Aus gelegentlichem Malen wurde inzwischen ein Lebensinhalt.


Malen scheint für Rudolf Hammerl seine Form von Therapie zu sein. Er kann den Stress vom Alltag abstreifen, sich entspannen und innere Ruhe finden. Und wenn ihn die Arthrose mal wieder ärgert, kann er auch seinen Körper davon überzeugen, dass das Pinsel in die Hand nehmen nicht nur eine Übung der Fingerfertigkeit ist, sondern auch das Wohlbefinden durch das Tun und Arbeiten als solches verbessert.

Malen ist Rudolf Hammerl inzwischen ein Bedürfnis, was ihn die Welt um ihn herum vergessen lässt. Natürlich sind Stadtansichten als Motiv für ihn ein muss, sein ehemaliger Beruf bringt das so mit sich. Bis zum Jahr 2005 war er Leiter des Hochbauamtes der Stadt Merseburg.



Aber auch Landschaften und Stillleben gehören zu seinem Repertoire. Vorwiegend malt er in Öl. Inzwischen zeichnet er Zyklen, wozu „Landschaften am Meer“ oder „Stationen an der Straße der Romanik“ gehören.

Im Merseburger Klinikum stellt Rudolf Hammerl  40 seiner Arbeiten aus, die sich um das Thema „Lichtblicke“ dreht. Licht spielt für die Wirkung von Bilden eine entscheidende Rolle. Licht und Schatten liegen nah nebeneinander. Farbe und Perspektive unterstützen den Effekt und die plastische Wirkung noch.


Die Ölgemälde, die Rudolf Hammerl ausgewählt hat, präsentieren einen Querschnitt der letzten Jahre. Neben Merseburger Motiven sind auch viele Ansichten von Venedig zu sehen.

Noch bis 16. Juni 2015 kann man im Foyer des Basedow-Klinikums in Merseburg die Ausstellung von Rudolf Hammerl in Augenschein nehmen.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos: Kathleen Brehme

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