Ausstellung zum Gedenken an die Bomben- angriffe in der Stadtkirche St. Maximi

Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen an die Bombenangriffe auf Merseburg am 6. Dezember 1944, die von der Stadt organisiert worden sind, präsentiert der Altstadtverein mit Unterstützung von Hans-Jürgen List in der Stadtkirche St. Maximi eine Ausstellung von Bildern des Hobbymalers Franz Wagner.

Franz Wagner hatte mit seinen Aquarellen Ansichten der zerstörten Stadt Merseburg nach den schweren Bombenangriffen gemalt.

Weiterhin waren an der Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung sind das Kirchspiel, das Mehrgenerationenhaus, das Team „Offene Stadtkirche“ und die Initiative GeWoLe (Gemeinsam Wohnen Leben) beteiligt.

Die Ausstellung ist noch vom 2. bis 14. Dezember 2014 wie folgt geöffnet:

 

Dienstag bis Sonnabend von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr

 

Sonntag von 14 bis 16 Uhr.

 

Der Zugang in die Kirche ist auf Grund von gegenwärtigen Bauarbeiten über den Seiteneingang am Grünen Markt möglich.

Hier kam ich mit zwei Merseburgern ins Gespräch, die sich noch gut an diese Zeit erinnern können. Die ausgestellten Aquarelle zeigen deutlich die ungeheure Zerstörung und Verwüstung der Stadt 1944.

Eine ältere Dame, die damals ein junges Mädchen war, erinnerte sich noch an die Stadt Merseburg vor der Zerstörung durch die Verwüstung durch die Bombenangriffe.

Gemeinsam mit einem Rentner, der im Jahr 1943 in Merseburg geboren wurde, schauten wir uns die ausgestellten Aquarelle des Hobbymalers Franz Wagner an. Beide erinnerten sich noch genau an die kleinen Geschäfte der damaligen Zeit und wie sich das Stadtbild seither verändert hat.

Meine beiden Gesprächspartner wurden damals hier in der Stadtkirche St. Maximi getauft. Die Eltern der Dame entschlossen sich noch vor der Einschulung zur Taufe, um eventuelle Probleme in der Schule zu vermeiden!

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Fotos:  Kathleen Brehme

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