Schlossfest Frankleben 2014

Schon zum 2-mal lud der Schlossherr Franz Pacher von Theinburg zum zweitägigen Schlossfest in das frühere Wasserschloss nach Frankleben ein. In diesem Jahr wurde verkündet: kleine und große Zauberer und Hexen kommen kostenfrei zum Feste. Viele sind diesem Aufruf gerne nachgekommen und erschienen kostümiert, so tummelten sich auf dem Festplatz vor dem Schloss viele kleine Hexen und Zauberer.

Schon beim Eintreten durch das Eingangstor schien es einem, als wandere man in das mittelalterliche Leben ein. Mit mittelalterlichen Zelten und allerlei Handwerk, mit dazu passend verkleideten Darstellern, fühlte man sich wie ein Zeitreisender.

Für die Kinder war auch einiges vorbereitet, so konnte man Dosenwerfen, Papierschöpfen und sich das Gesicht bemalen lassen, auch wenn die Farbe die benutzt wurde sicherlich noch niemand im Mittelalter besaß.

Ganz besonders die Pferde und Ponys standen im Mittelpunkt und die Kinder konnten nicht genug davon bekommen eine große Runde zu Reiten. Wer es lieber hatte, dass ihn ein niedliches Pony die ,,Zukunft“ vorhersagt fand auch dies vor. Dabei wurde dem Pony eine Frage gestellt und das Pony fraß dann aus einer Schale ein Stück Apfel, unter der Schale war dann entweder Ja oder Nein zu lesen.

Schlossführungen standen natürlich auch auf der Tagesordnung und ganz begeistert bin ich als Live-Reporterin, dass auch hier an die Kinder gedacht wurde und eine Kinderführung angeboten wurde. Hier wurde keine ermüdende Wissen Führung gestartet, nein hier wurde ein tolles Spiel aus der kleinen Führung. Mehr dazu kann man in einem weiteren Bericht erlesen.

Neben mittelalterlicher musikalischer Unterhaltung wurden mit Spannung die Kinder Ritter Kämpfe erwartet. Zwei mutige Kinder-Ritter ritten mit den Lanzen mutig aufeinander zu, um die schöne Prinzessin als Siegprämie zu erhalten. So stellten sich alle die spannende Frage wer würde zuerst vom Pony gestoßen? Es war spannend und vor allem die Kinder hätten davon gerne noch mehr gesehen.

Doch sogleich ging es spannend weiter mit dem Kampf der drei Blechbüchsen! Hier handelte es sich nicht um die Blechbüchsenarmee der Augsburger Puppenkiste aus weit entfernten Kindertagen, nein, hier spielen ausgewachsen Männer Haudegen aus Leidenschaft. Auch dazu habe ich für Sie liebe Leser noch einen separate Fotostory.

Nach diesem Kampf-Spektakel ließ der nächste Programmpunkt nicht lange auf sich warten. Auf der kleinen Bühne wurde ein lustiges Programm aufgeführt, das zum Inhalt hatte, dass ein fahrender Landsmann die Pest mit nach Frankleben gebracht hatte. Das Volk entschied, dass er bestraft werden müsse! Doch immer wieder ging alles schief, der Vorsitzende und sein Assistent verletzten sich immer wieder gegenseitig und kamen gar nicht dazu den Verurteilten zu bestrafen. Das Gelächter aus allen Richtungen aus dem Publikum, verriet das es super ankam.

Später war dann noch ein Zauberer Namens ,, Kann nix“  zu Gast auf der Bühne. Vor der Bühne tummelten sich schon die kleinen Zauberer und Hexen und freuten sich über den lustigen Zauberer und seinem Assistenten, die zwar beide nichts konnten, so auch kein einziger Zaubertrick gelang. Mit vielen lustigen Einlagen machten beide die Show geschickt zu einem zauberhaften Erlebnis.

Das Resümee dieses zweiten Schlossfestes ist als überwiegend positiv anzusehen. Es hat sich rentiert auf Provis zu setzen, die auch aufgezeigt haben, wie man effektive Werbung im Vorfeld betreibt. So hat man viele Besucher trotz der vielen Feste rings herum, nach Frankleben ziehen können. Besonders erfreulich, man konnte als Gast in Bezug auf das Preisleistungsverhältnis sehr zufrieden sein, was heute bei Festen leider nicht allzu oft hier in der Region der Fall ist. Das Schlossfest in Frankleben hat sich etabliert und wird zu einer festen Veranstaltungsgröße für die ganze Familie. Ist so auch ein wichtiges touristisches Angebot in der Haupturlaubszeit.

Redaktion: Jürgen Krohn

Text: Christin Janke

Fotos: Christin Janke, Kathleen Brehme

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