Ausstellung von Hans-Jürgen Küster in der Bibliothek "Walter Bauer" Merseburg

Der 1939 geborene Dr. Hans-Jürgen Küster, der seit 1999 im Vorruhestand ist, hat die Malerei für sich als Hobby entdeckt. Autodidaktische Übungen und diverse Konsultationen bei namhaften Künstlern ermöglichten es ihm, seinen eigenen Stil zu finden, der geprägt ist durch sanfte Farben, exakte Linien und das Spiel mit dem Licht.

Es war zu lesen, dass Hans-Jürgen Küster selbst die Möglichkeit nutzt, seine Werke einzeln auszustellen, wie hier in der Stadtbibliothek, beteiligt sich aber auch an Ausstellungen gemeinsam mit anderen Künstlern und stellt Leihgaben zur Verfügung.

Seine Motive findet er oft direkt vor der Haustür. Er lebt mit seiner Frau in Schiepzig, einer kleinen Gemeinde, die zu Salzatal gehört. Fast unmittelbar an der Saale zu Hause kann er Vieles entdecken, was  sich als Motiv eignet. Man muss nur die Augen für die schönen Dinge im Leben öffnen, auch wenn sie einem noch so unbedeutend erscheinen.


Ich persönlich finde es toll, auch im gesetzten Alter die Hände nicht einfach in den Schoß zu legen. Hans-Jürgen Küster ist immer auf der Suche nach neuen Motiven und Eindrücken, die er mit Skizzenblock und Fotoapparat einfängt und zu Hause umsetzt.

Die verschiedenen landschaftlichen Gegebenheiten, Tages- und Jahreszeiten erweitern das Spektrum der Umsetzung seiner Vorstellungen und Objekte enorm, da sich damit alles augenscheinlich verändert. Mir gefällt die Klarheit, mit der er Landschaften, aber auch Menschen und Tiere darstellt.

Seine Acrylarbeiten kann man noch bis zum 31.Oktober 2014 in der 2. Etage der Stadtbibliothek „Walther Rathenau“ besichtigen. Natürlich kann man sich im Anschluss gerne noch ein Buch ausleihen, aber auch nur ein Abstecher zur Ausstellung ist gern gesehen.

Redaktion: Kathleen Brehme

Text: Kathleen Brehme

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

Fotos: Kathleen Brehme

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